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Neuigkeiten
Premio Julián Sanz del Río 2011
Universidad.es und DAAD verleihen deutsch-spanischen Wissenschaftspreis an Israel Fernández López und André Eckardt
Am 1. Dezember fand im Berliner Cervantes Institut die Verleihung des Julián Sanz del Río-Preises für Nachwuchswissenschaftler/innen aus Spanien und Deutschland statt. Seit dem Jahr 2010 loben der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und seine spanische Schwesterorganisation, die Stiftung Universidad.es, den gemeinsamen Preis in wechselnden Disziplinen aus, um die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Spanien und Deutschland sowie die fachliche Beschäftigung mit dem jeweiligen anderen Land zu würdigen. In diesem Jahr war der Preis den Naturwissenschaften gewidmet und ging an den 33-jährigen spanischen Chemiker Dr. Israel Fernández López von der Universidad Complutense de Madrid (UCM) sowie an den gleichaltrigen deutschen Physiker Dr. André Eckardt vom Dresdner Max Planck Institut für Physik komplexer Systeme.

v.l.n.r.: Prof. Dr. Juan José Moreno Navarro, Generaldirektor für Hochschulpolitik im spanischen Bildungs-
ministerium, Dr. André Eckardt, Max Planck Institut für Physik komplexer Systeme, Dresden, Gabriele
von
Fircks, DAAD Bonn, Dr. Israel Fernandez, Universidad Complutense de Madrid, Prof. Dr. Max G. Huber,
Vizepräsident
des DAAD - © DAAD/Schobbert
Während seines dreijährigen Aufenthalts am Institut für Photonische Wissenschaften (TU Barcelona / UPC) in Castelldefels, bahnte André Eckardt für sein katalanisches Gastinstitut Kooperations-beziehungen mit deutschen Experimentalphysikern an.
Für den spanischen Preisträger Israel Fernández ist die Auszeichnung ein ganz besonderer Ansporn, seine wissenschaftliche Laufbahn fortzusetzen. „Die Situation ist für Akademiker in Spanien derzeit kompliziert“, sagt er. „Der Preis hilft mir, optimistisch zu bleiben.“ Nach seinem Abschluss an der Universidad Complutense in Madrid arbeitete er an der Philipps-Universität Marburg. „Das Team um Gernot Frenkling ist eine der weltweit führenden Gruppen auf dem Gebiet der Computerchemie“, sagt Fernández, für den der Aufenthalt in Marburg einen deutlichen Karriereschub mit sich brachte.

S.E. Rafael Dezcallar de Mazarredo, Botschafter des Königreichs Spanien in Berlin -
© DAAD/Schobbert

Dr. Anna Prinz, Beauftragte für Außenwissenschaftspolitik, Auswärtiges Amt -
© DAAD/Schobbert |
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Die beiden Preisträger erhielten ihre Ehrung aus den Händen des DAAD-Vizepräsidenten, Prof. Dr. Max G. Huber, und des Kuratoriumsmitglieds der Stiftung Universidad.es, Prof. Dr. Juan José Moreno, Generaldirektor für Hochschulpolitik im spanischen Bildungsministerium. An der Preisverleihung nahmen ferner teil S.E. Rafael Dezcallar de Mazarredo, Botschafter des Königreichs Spanien in Deutschland, die Beauftragte für die Außenwissenschaftsinitiative des Auswärtigen Amts, Dr. Anna Prinz, und der Direktor des Cervantes-Instituts Berlin, Gaspar Cano.
Mit seinem Vortrag "Über Grenzen hinaus: Ein Jahrhundert deutsch-spanische Wissenschaftsbeziehungen" lud der Leiter der Kulturabteilung des Cervantes-Instituts Francesc Puértolas die Anwesenden zur Besichtigung der gleichnamigen Ausstellung des DAAD und des spanischen Forschungsrats CSIC ein, die der Zeremonie einen idealen Rahmen bot.
Für die musikalische Begleitung sorgte der Geiger Alejandro Bustamante, der als gemeinsamer Stipendiat des DAAD und der spanischen "la Caixa"-Stiftung zurzeit an der Berliner Universität der Künste (UdK) seine Ausbildung vervollkommnet.
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> Programm der Preisverleihung 2011
> Artikel DAAD-Online Magazin
> Julián Sanz del Río-Preis
> Ausstellung "Über Grenzen hinaus: Ein Jahrhundert deutsch-spanischer Wissenschaftsbeziehungen"
> Videodokumentation des Instituto Cervantes Berlin
Das DAAD-Informationszentrum für Spanien feiert seine Neueröffnung in Madrid
Begleitet von jazzigen Rhythmen der Schüler-Bigband des Colegio Alemán feierte das DAAD-Informationszentrum für Spanien am Abend des 27. Oktober seine Neueröffnung im Goethe-Institut Madrid. Vor mehr als 100 geladenen Gästen hießen der deutsche Botschafter, S.E. Reinhard Silberberg, und der Vizerektor für Internationale Beziehungen der Universidad Complutense, Prof. Dr. Juan Ferrera, den DAAD in der spanischen Hauptstadt willkommen. Der Direktor der Schwesterorganisation des DAAD, Fundación Universidad.es, Dr. José Manuel Martínez Sierra, würdigte vor der anwesenden Madrider Hochschulöffentlichkeit die ausgezeichneten Kooperationsbeziehungen beider Institutionen.

v.l.n.r.: Christine Arndt, DAAD España; Prof. Dr. Cristina Velázquez, Vizerektorin der Universidad Complutense de Madrid;
Walter Haubrich, ehemaliger FAZ-Korrespondent in Madrid (DAAD-Alumnus); Martin Schröter, Leiter des Kulturreferats
der
deutschen Botschaft Madrid; Donata Gräfin Finck von Finckenstein, Hochschulreferentin der deutschen Botschaft
Madrid;
Botschafter Reinhard Silberberg; Prof. Dr. Juan Ferrera, Vizerektor der Universidad Complutense de Madrid.
© Liesa Johannssen / DAAD
In ihrem Grusswort dankte die IC-Leiterin Christine Arndt den Partnern des DAAD in Spanien – vor allem auch den beiden ehemaligen DAAD-Stipendiatinnen Margareta Hauschild, Leiterin des Goethe-Instituts, und María Jesús Gil Valdés, Leiterin der Germanistik-Abteilung an der Universidad Complutense (UCM) – für die fortwährende Unterstützung und die überaus herzliche Aufnahme des IC-Teams in Madrid.
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Dr. José Manuel Martínez Sierra, Generaldirektor der spanischen DAAD-Partnerorganisation Universidad.es mit Christine Arndt.
© Liesa Johannssen / DAAD

Die Jazzband der Deutschen Schule Madrid
© Liesa Johannssen / DAAD
>Veranstaltungsprogramm (pdf)
> Grußworte der Leiterin des DAAD-Informationszentrums Madrid (pdf)
> Fotos vom Empfang
> Der DAAD und der akademische Austausch mit Spanien
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Von den derzeit besonders lebendigen deutsch-spanischen Beziehungen im Hochschulbereich zeugte auch das breitgefächerte Publikum am Abend des IC-Neueröffnungsempfangs: Neben hochrangigen institutionellen Repräsentanten aus Spanien wie dem Vizepräsidenten für internationale Beziehungen des Nationalen Forschungsrats CSIC, José Juan Sánchez Serrano (MPG-Alumnus), dem Generaldirektor der Fundación Universidad.es, José Manuel Martínez Sierra, und dem Rektor der Universidad Internacional Menéndez Pelayo, Salvador Ordóñez, nahmen zahlreiche z.T. von auswärts angereiste Vertreter spanischer Hochschulleitungen, Professoren, Studenten der UCM sowie Alumni des DAAD und der AvH die Gelegenheit wahr, sowohl den DAAD, als auch die beiden neuen Kulturreferenten der deutschen Botschaft in Madrid willkommen zu heißen.
Auch einige derzeit vor Ort weilende DAAD-Stipendiaten und Gastprofessoren aus Deutschland, darunter der Vizepräsident für Forschung der Universität Hildesheim, Prof. Dr. Toni Tholen, sowie Pressevertreter wie der Madrider FAZ-Korrespondent Paul Ingendaay und sein Vorgänger Walter Haubrich (beide Alumni des DAAD), befanden sich unter den Gästen. Vor und nach den Grußworten sorgte die Jazzband der Deutschen Schule Madrid für eine angenehm-lockere Atmosphäre.
Die landesweite Wahrnehmung des DAAD hat gerade in den unmittelbar zurückliegenden Jahren erheblich von den vielfältigen gemeinsamen Initiativen mit der Deutschen Botschaft Madrid, mit der – ebenfalls in der spanischen Hauptstadt ansässigen – Fundación Universidad.es, dem Ministerio de Educación und dem Nationalen Forschungsrat CSIC profitiert. So war der Umzug des für ganz Spanien zuständigen DAAD-Informationszentrums nach Madrid eine folgerichtige Konsequenz.
Am weiterhin in Spanien sehr bedeutsamen Hochschul- und Wissenschaftsstandort Barcelona bleibt der DAAD mit zwei Lektorinnen präsent, die in Abstimmung mit dem IC Madrid nach wie vor auch am dortigen Goethe-Institut Beratungssprechstunden anbieten werden.
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Nobelpreisträger Erwin Neher eröffnet Deutsch-Spanische Hochschultage an der Universidad Autónoma de Madrid
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Unter dem Titel „Internationale Exzellenznetzwerke: Perspektiven für die deutsch-spanische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung“ organisierten
der Deutsche
Akademische
Austausch Dienst
(DAAD) und die
Universidad Autónoma
de Madrid (UAM) vom
6. bis 7. Juni
Deutsch-Spanische
Hochschultage. Die
Veranstaltung war Teil der Reihe Espacio de encuentro hispano-alemán, die
noch bis Ende Juni spanienweit unter der Schirmherrschaft von König Juan Carlos I und Bundespräsident Christian Wulff stattfindet.
Festredner anlässlich der Eröffnung war der deutsche Nobelpreisträger in Medizin, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Erwin Neher, der vielfältige Kontakte zu spanischen Fachkollegen und Institutionen unterhält. An der Eröffnung der Hochschultage am 6. Juni nahmen ferner teil: Reinhard Silberberg, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Spanien, Màrius Rubiralta, Staatssekretär für Hochschulen im spanischen Bildungsministerium, José Juan Sánchez Serrano, Vizepräsident des spanischen Forschungsrats CSIC, José María Sanz, Rektor der UAM, José Manuel Martínez Sierra, Generaldirektor der Fundación Universidad.es, Annette Julius, Leiterin der Programmabteilung Nord im DAAD, und weitere Vertreter beider Länder aus den Bereichen Wissenschaft und Hochschule.
Am 7. Juni richteten sich die Deutsch-Spanischen Hochschultage an ein vorwiegend jüngeres Publikum, das sich in unterschiedlichen Sektionen umfassend über Studien-, Promotions- und Forschungsmöglichkeiten in Deutschland sowie die Stipendienangebote des DAAD informieren konnte.
> Veranstaltungsprogramm am 6. und 7. Juni (programa del acto)
> Lebenslauf Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Erwin Neher (curriculum vitae)
> Artikel DAAD-Magazin
> Der DAAD und der akademische Austausch mit Spanien
> Espacio de encuentro hispano-alemán
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v.l.n.r.: Botschafter Reinhard Silberberg, Christine Arndt, Leiterin des DAAD-Informationszentrums in Spanien, und Nobelpreisträger Erwin Neher, Direktor am Göttinger Max Planck-Institut für Biophysikalische Chemie (Bildnachweis: Liesa Johannssen)
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Christian Bode, ehemaliger Generalsekretär des DAAD, erhält Ehrendoktorwürde der Pablo de Olavide-Universität Sevilla
Für seine Verdienste um die internationale Verständigung im Hochschulbereich wurde der ehemalige Generalsekretär des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), Dr. Christian Bode, am 24. Februar mit dem “Doctor honoris causa“ der Pablo de Olavide-Universität Sevilla ausgezeichnet. Im Anschluss an den Festakt diskutierten der deutsche Botschafter in Spanien, Reinhard Silberberg, der Staatssekretär für Hochschulen im spanischen Bildungsministerium, Dr. Màrius Rubiralta, und Dr. Christian Bode mit weiteren Experten aus Politik, Wirtschaft und Hochschule über die Zukunft Europas in der globalisierten Welt. Bode war von 1990 bis September 2010 Generalsekretär des DAAD.
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Festvortrag von Dr. Christian Bode (deutsch)
>
Artikel DAAD-magazin.de (deutsch)
>
Artikel Universidad.es (englisch)
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Artikel und Kurzvideo der Pablo de Olavide-Universität Sevilla (spanisch)
>
Artikel der deutschen Botschaft in Spanien (deutsch)
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Dr. Christian Bode (4.v.r.) mit Prof. Juan
Jiménez, Rektor der Pablo de Olavide-Universität (Mitte), Dr. Màrius Rubiralta, Staatsekretär für Hochschulen im spanischen Bildungsministerium (3.v.l.) und Reinhard
Silberberg, dt. Botschafter in Spanien (2.v.l.)
© DAAD
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Letzte Aktualisierung:
14.12.2011
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